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Innovation und Qualität in unseren Arbeiten

Wie Technik und Methode jede Baustelle verbessern.

Innovation und Qualität in unseren Arbeiten

In unserem Handwerk sieht Innovation selten so aus wie auf Fachtagungen. Es geht nicht um Revolutionen, sondern um Werkzeuge, die Fehler und Leerlauf aus Tätigkeiten nehmen, die wir hunderte Male im Jahr wiederholen. Das Ergebnis ist aber sichtbar: weniger Nacharbeit, kürzere Bauzeiten und weniger Belastung für die Anwohner.

Die erste Veränderung war die digitale Erfassung. Bevor wir einen Graben öffnen, orten wir die vorhandenen Leitungen mit Bodenradar und elektromagnetischen Ortungsgeräten und übertragen alles in einen Plan, den wir mit dem Auftraggeber teilen. Vorher zu wissen, wo eine Gasleitung oder ein spannungsführendes Kabel verläuft, verhindert die Versorgungsunterbrechung, die eine Baustelle tagelang lahmlegen kann.

Die zweite ist die systematische Fotodokumentation. Jede Phase, die verdeckt wird (die Grabensohle, die Verlegung der Leerrohre, der Schutzsand, das Trassenwarnband), wird fotografiert und archiviert, bevor sie geschlossen wird. Eine banale Praxis, die wenige Minuten kostet und jede spätere Auseinandersetzung über den Zustand der Anlage im Vorfeld erledigt.

Die dritte betrifft die Grabungstechnik. Wo es der Kontext erlaubt, setzen wir Kettenfräsen und Microtrenching statt konventioneller Grabung ein: Der Schlitz ist schmaler, es fällt weniger Aushub an und die Wiederherstellung geht schneller. In einer Altstadt kann das den Unterschied ausmachen, ob eine Gasse zwei Tage oder zwei Wochen gesperrt ist.

Bei der Qualität schließlich gibt es keine Abkürzungen. Glasfaserspleiße werden mit dem OTDR geprüft und die Messprotokolle mit der Anlage übergeben; Elektroanlagen werden geprüft und mit einer Konformitätserklärung übergeben. Liegt ein Wert außerhalb der Parameter, wird der Spleiß neu gemacht: Das ist jetzt billiger als eine Rückkehr in sechs Monaten.